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Was ist Krafttraining?

Wie es der Begriff „Krafttraining“ vermuten lässt, ist das Ziel dieser Art des Trainings die Kraftmaximierung.

 Kraft haben – Was bringt’s?

Viele denken zuerst an die Optik und den Muskelquerschnitt, was zu 100 % richtig ist, doch geht es um weitaus mehr.

GewichtsblockIst von Krafttraining die Rede, wird im Regelfall das Muskelkrafttraining gemeint. Die Zielmuskulatur bekommt vom Gehirn den Befehl, Spannung zu erzeugen. Dadurch kommt es zu Verkürzung der Muskellänge bzw. zu einer Bewegung - sofern der Widerstand geringer als der Spannungsgrad ist.

Genauer gesagt kommt es zu einer aktiven (konzentrischen) Bewegung, wenn die Muskelkraft größer als der Widerstand ist.

Ist der Widerstand größer als die Muskelkraft geschieht eine nachgebende - also exzentrische – Bewegung, z. B. beim Bergabgehen ist dies der Fall oder auch beim Armdrücken, wenn eine Niederlage verhindert werden soll.

Bei ausbleibender Bewegung, weil z. B. der Widerstand fixiert ist, nennt man dies isokinetische Kraftanspannung.

Wie viel Spannung ein Muskel aufbauen kann, hängt von seiner Leistungsfähigkeit ab. Die höchstmögliche Spannung, die ein Muskel einmal aufbringen kann, wird Maximalkraft genannt. Krafttraining in dieser Form ist aber eine Trainingsmethode, die im Gesundheits- und Breitensport eher selten zum Einsatz kommt. Das Ziel eines breiten- bzw. gesundheitssportsorientierten Trainings ist sehr individuell und dient immer als Grundlage für die Trainingsplangestaltung!

Grundlegend ist das Ziel im Krafttraining eine Anpassung der Widerstandsfähigkeit - egal ob es die Vorbereitung auf eine sportliche Leistung oder die Steigerung der Resilienz im Alltag ist!

Schnellere Regeneration und Anpassung auf neue Herausforderungen in neuen Lebenssituationen!

Eine vielseitig trainierte Muskulatur bleibt länger fit als eine untrainierte.

Muskeln sind entscheidend für die Körperhaltung, denn ohne Muskulatur wäre Bewegung nicht möglich. Menschen, die ein regelmäßiges Krafttraining ausführen, fühlen sich fitter und aktiver, weil sie durch ihre trainierte Muskulatur langsamer ermüden.
Beim Krafttraining sollte immer auf Planmäßigkeit und Zielorientierung geachtet werden!!

Viele Fakten, die für das Krafttraining sprechen, es gibt noch weitaus mehr und 7 davon werden hier aufgelistet und erklärt:

  1. Mehr Spaß an Bewegung

Eine gute Muskulatur bringt Spaß an Bewegung!


Krafttraining GerätSpaziergänge, Joggingrunden und Bergtouren erfordern nicht nur Kraft in den Beinen, sondern auch im Rumpfbereich. Die Voraussetzung für Ausdauerbelastungen ist eine weniger schnell ermüdende Muskulatur. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass eine gut trainierte Muskulatur zu mehr Bewegung motiviert, welche wiederum die Ausdauerleistung steigert.

Hier bedingt eins das andere!
Wer nach sportlicher Betätigung mit Muskelschmerzen bzw. -Krämpfen zu kämpfen hat, sollte seine Ernährung einmal näher auf Vitalstoffdichte prüfen. Ein Bewegung- und Ernährungstagebuch gibt Aufschluss über mögliche Ursachen.

  1. Weniger müde

Eine gute Muskulatur bringt Schwung in den Alltag!


Krafttraining regt die Durchblutung in der Muskulatur an, was Wärme und Aktionismus erzeugt. Unmittelbar nach dem Training kommt es zu Müdigkeit, denn zur Wiederherstellung der Ressourcen und Strukturen braucht der Körper Ruhe. Wie wichtig Regeneration ist, ist inzwischen jedem bekannt.

Durch das Training mit Gewichten wird der Körper über seine alltäglichen Aktivitäten hinaus gefordert und passt sich stückweise an die erhöhte Belastung an. Wird das Training planmäßig gesteigert adaptiert sich der Körper und gewinnt an Leistungsfähigkeit.

  1. Mehr Selbstbewusstsein

Eine gute Muskulatur bringt Selbstbewusstsein!

Im persönlichen Kontakt entscheidet oft der erste Blick über die Einschätzung des Gegenübers. In der Psychologie ist die Körperhaltung ein entscheidender Faktor. Eingefallene Schultern zeugen oft von einem niedrigen Selbstwertgefühl - was allerdings auch an einer untrainierten Muskulatur liegen kann.
Zum Glück zählt nicht nur die Optik!
Bewiesen ist jedoch, dass eine gute Körperhaltung zu guter Stimmung beitragen kann. Eine aufrechte Haltung wirkt stark, offen und positiv, außerdem verhilft sie zu einer uneingeschränkten Atmung bei.

  1. Weniger Schmerzen

Eine gute Muskulatur mindert Verspannungen!

Beinpresse KrafttrainingWer kennt es nicht? Ob im Home-Office oder bei einseitigen Tätigkeiten kommt es oft zu Verspannungen oder degenerativen Beschwerden. Auch hier hilft Muskulatur!
Wer bei sitzender Tätigkeit aktive Pausen einbaut und an genügend Bewegung in der Freizeit denkt, tut schon einmal viel Gutes!

Ausgleichende Bewegung ist jedoch nicht nur für Bürotäter dringend notwendig, sie ist auch für aktiv Beschäftigte ein Muss!

Ein gut abgestimmtes Ausgleichstraining ist für jeden Beruf und jede Alltagstätigkeit wichtig, denn es verhindert Schmerzen und Fehlhaltungen!

Bewusst mehr Bewegung in den Alltag einzubauen ist, wie gesagt, schon sehr gut. Trotzdem - ein plan- und zielorientiertes Widerstandstraining ist das beste Mittel der Wahl!
In diesem Blogeintrag ist auch ausschließlich von Krafttraining die Rede.

  1. weniger Verletzungen

Eine gute Muskulatur erzeugt Stabilität - womit Verletzungen reduziert werden können!

Durch Krafttraining bestimmter Muskelgruppen werden diese auf den Alltag bzw. auf sportliche Aktivitäten vorbereitet. Der Organismus wird auf höhere Belastungen wie Bergtouren und auf unkontrollierte Stürze vorbereitet. Zum einen haben Körperpartien, die ein regelmäßigen Training gewohnt sind, eine bessere muskuläre Koordination, zum anderen schützt eine stabile Muskulatur Gelenke und passive Strukturen.

Krafttraining sorgt nicht nur für schnellere Reaktionsfähigkeit und Gelenksschutz - sondern auch für mehr Beweglichkeit. Auch strukturelle traumatische Verletzungen wie Bänderrisse werden durch Krafttraining reduziert, da Sehnen und Bänder durch das Training wieder funktioneller werden.

  1. Training des Herz-Kreislauf-Systems

Rückenstrecker_KrafttrainingWas anfangs etwas kontrovers klingt, ist aber wahr! Krafttraining verbessert das Herz-Kreislauf-System!

Durch körperliche Belastung muss dem Organismus mehr Sauerstoff als bei gewohnten Alltagsaktivitäten zur Verfügung gestellt werden. Das Resultat eines Krafttrainings ist im Alltag sehr schnell zu erkennen: Sie nehmen ohne zu Denken die Treppen, statt dem Fahrstuhl und Spazier- oder Alltagsgänge werden zur Selbstverständlichkeit! Der Sprint zum Bus fällt leichter, denn ein trainierter Körper arbeitet ökonomisierter und die Bereitstellung von wichtigen Komponenten im Organismus geschieht viel effizienter. Das Schöne ist, der trainierte Körper macht diese Anpassung ganz von selbst, Sie müssen „nur„ Trainieren.

  1. Leistungsfähiger im Alltag und im Beruf

Eine gute Muskulatur bringt gute Laune in den Alltag!

Hier eine kleine Zusammenfassung:

- Spaß an Bewegung

- aufgeladen mit Energie

- selbstbewusstes Auftreten

- körperliches Wohlbefinden

- optimale Regeneration

- Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems

Das beschreibt eine ideale Grundvoraussetzung für einen leistungsfähigen Alltag.

Wer selbst schon einmal trainiert hat, durfte die positiven Effekte am eigenen Körper erfahren. Wer mit dem Krafttraining eher weniger gute Erfahrungen gemacht hat, ist trotzdem einen Schritt näher zu mehr Gesundheit gerückt! Sollten sich während oder nach dem Widerstandstraining körperliche Reaktionen oder Schmerzen eingestellt haben, oder wurde das persönliche Ziel nicht erreicht, kann dies Aufschluss auch auf gestörte Systemfunktionen im Organismus geben.

Wer Dysbalancen und Störungen im Organismus frühzeitig erkennt und behandelt kann spätere Folgen verringern oder vermeiden.

Vereinbaren Sie einen Termin für eine Beratung! Wir sind auch in der aktuellen Situation für Sie da!

Monika Meranda

Monika ist seit 4 Jahren Trainerin im MediFit. Sie hat ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht. Seit ihrer Kindheit ist Monika in vielen Sportarten aktiv. Das Thema Sprunggelenk ist für sie derzeit sehr präsent, da sie sich beim Berglauf ein Außenband gerissen hat und dafür selbst viele Übungen machen musste. Monika ist davon überzeugt, wer regelmäßig Mobility und Stabiübugen in seinen Trainingsplan integriert, kann Verletzungen beim Outdoorsport oder Mannschaftssport minimieren.