Physiotherapie

Ihre Physiotherapie in unserer Praxis in Hausham oder Holzkirchen auf Selbstzahlerbasis oder Rezept! Möchten Sie längere Behandlungszeiten?

T-RENA & KGG/MTT

T-RENA (trainingstherapeutische Rehabilitationsnachsorge) und KGG/MTT dienen der Verbesserung von Kraft, Beweglichkeit und Koordination z. B. nach Verletzungen.

Schulterschmerzen?

Eine frühzeitige Behandlung, erspart ungünstige Gelenkschäden. Erhalten Sie einen individuellen Therapieplan aus einer Kombination aus Training und Therapie!

Verspannungen?

Die klassische Massage ist eine ideale Therapieform zur Lösung von Verspannungen, doch für die langfristige Behebung von Verspannungen gehen wir der Ursache auf den Grund.

Physiotherapie im MediFit

Physiotherapie in Holzkirchen und Hausham – Ihre individuelle Behandlung. Unsere seit 2004 bestehende Physiotherapiepraxis ist im Laufe der Zeit ständig gewachsen, und das angebotene Therapiespektrum wurde kontinuierlich an die Kundenbedürfnisse angepasst.

Leistungen →

Unser topqualifiziertes Physiotherapeutenteam deckt mit seinen Fähigkeiten das gesamte Behandlungsspektrum in der Physiotherapie ab.

Physiotherapie in Holzkirchen und Hausham – Rehabilitation

Kombinieren Sie Physiotherapie auf Rezept mit zusätzlicher Behandlungszeit, um Ihren Therapieerfolg möglichst intensiv, effektiv und nachhaltig zu gestalten.

Eine Besonderheit unserer Praxis ist eine umfangreiche medizinische Trainingstherapie, um Beschwerden langfristig zu reduzieren oder zu beseitigen.

Ganz nach unserem Motto: „Immer in Bewegung für Ihre Gesundheit“ gehen wir mit Ihnen den Weg der Genesung, ob nach einem Hexenschuss, Bandscheibenvorfall, Verletzung, Beschwerden am Kiefergelenk, diffusen Schmerzen etc.

Wir bieten neben häufig vorkommenden Behandlungen z. B. bei bandscheibenbedingte Wirbelsäulenerkrankung, Taping, manuelle Therapie und Lymphdrainage auch seltener verordnete physiotherapeutische Leistungen wie Atemtherapie oder Kiefergelenkstherapie (CMD) an.

Vor jeder Therapie führen unsere Therapeuten eine eingehende Befundung durch, um Dysfunktionen und Funktionsstörungen zu erkennen.

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“Immer in Bewegung für Ihre Gesundheit.”

— Physiotherapie MediFit

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Manuelle Therapie

Manuelle Therapie ist ein Teilbereich der Manuellen Medizin. Manuelle Medizin ist ein Überbegriff für:

  • Manuelle Therapie: Der von Physiotherapeuten angewandte Teil der Manuellen Medizin
  • Chirotherapie: Der von Ärzten angewandte Teil der Manuellen Medizin
  • Chiropraktik: Von Heilpraktikern angewandte Techniken der Manipulationen

Die Manuelle Therapie ist eine Untersuchungs- und Behandlungstechnik (ohne technischen Geräte). Sie befasst sich mit dem Auffinden und Behandeln von Funktionsstörungen am Bewegungsapparat.

In der Behandlung wird die normale Funktion bzw. das Zusammenspiel von Gelenken, Muskeln und Nerven unterstützt und (wenn möglich) wiederhergestellt.

Dazu können sowohl passive Techniken durch den Therapeuten als auch aktive Übungen des Patienten zur Eigenmobilisation und auch gegebenenfalls zur Kräftigung und Stabilisation (Medizinisches Funktionstraining/KG Gerät) zum Einsatz kommen.

Der Manualtherapeut leitet in Ergänzung zu seinen therapeutischen Handgriffen den Patienten zu Eigenübungen für zu Hause an, die das manualtherapeutische Konzept sinnvoll ergänzen.

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Physiotherapie / KG

Unter Krankengymnastik / Physiotherapie versteht man aktive und passive Behandlungsformen. Sie werden von Physiotherapeuten (früher Krankengymnasten) ausgeführt, die in einer dreijährigen Ausbildung die Anatomie und Physiologie des menschlichen Körpers sowie entsprechende Behandlungsmaßnahmen erlernen.

In der Behandlung wird vor allem die manuelle Fähigkeit des Therapeuten genutzt, teilweise unterstützt durch ergänzende Maßnahmen aus dem physikalischen Bereich oder auch mit dem Einsatz von Geräten.

Die Krankengymnastik will natürliche, physiologische Reaktionen des Körpers aktivieren (Muskelaufbau/Stoffwechselanregung) und dem Patienten ein verbessertes Verständnis für die Funktionsweise des Organismus geben (Zusammenhang von Belastung und Beschwerden).

Krankengymnastische Behandlungstechniken dienen z.B. der Behandlung von Fehlentwicklungen (vor allem im Säuglings- und Kleinkindalter), Erkrankungen, Verletzungen, Verletzungsfolgen und Funktionsstörungen der Haltungs- und Bewegungsorgane sowie innerer Organe und des Nervensystems mit mobilisierenden und stabilisierenden Übungen und Techniken. Sie dienen der Kontrakturvermeidung und –lösung, der Tonusregulierung, der Funktionsverbesserung bei krankhaften Muskelinsuffizienzen und –dysbalancen sowie der Beeinflussung der Atmungsmechanik und der Atmungsregulation (Atemtherapie).

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Manuelle Lymphdrainage (MLD) & Komplexe Entstauungstherapie (KPE)

Zur Behandlung von Weichteil- und Gelenkschwellungen, bedingt durch Trauma, Operationen, venöser Insuffizienz usw. kommt die Manuelle Lymphdrainage zum Einsatz.
Die manuelle Lymphdrainage ist eine Spezialform der Massage mit sehr weicher Grifftechnik. Die Lymphgefäße werden aktiviert und das Ödem (Flüssigkeitsansammlung) in Abflussrichtung entstaut. Die Manuelle Lymphdrainage ist ein Element der Entstauungstherapie, die im Weiteren aus Hautpflege, Kommpressionstherapie und Bewegungstherapie besteht. Die ärztliche Verordnung ist bei Patienten abhängig von der Diagnose unter MLD 30, MLD 45 oder MLD 60 möglich. Zur Anwendung kommt Sie als “2-Phasen-Therapie:

  • Phase 1 der Entstauung (mit manueller Lymphdrainage und Bandage)
  • Phase 2 der Erhaltung und Optimierung mit manueller Lymphdrainage und Kompressionsstrümpfen)

Die Manuelle Lymphdrainage / Entstauungstherapie wird bei folgenden Krankheitsbildern erfolgreich eingesetzt:

  • Lymphödemen ( z.B. nach Brustkrebsoperationen)
  • Lipödemen
  • chronisch venöser Insuffizienz
  • als ergänzende Therapie bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises
  • traumatischen und postoperativen Ödemen
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KG-Neuro (Bobath, PNF, Vojta)

Neurologische Therapieverfahren

Bei der Behandlung Erwachsener mit angeborenen oder erworbenen zentralen Bewegungsstörungen beziehen wir um den vielfältigen Symptomen entsprechen zu können neben klassischen Methoden wie Bobath und Vojta, Ansätze nach Affolter und Perfetti ein.

Der Trainingsbereich als Unterstützung

Zur weiteren Optimierung solcher Therapien im Sinne wechselnder Reizvielfalt und -dichte können unsere Patienten den Trainingsbereich mit hier vor allem propriozeptiven Aktivierungsmöglichkeiten nutzen.

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Klassische Massage

Es gibt eine Vielzahl von Massagetechniken. Meist wird unter dem Begriff Massage die klassische Massage verstanden. Die Massage ist eine der ältesten Behandlungstechniken überhaupt und findet schon um 2600 v. Chr. in Asien Erwähnung. 

Die klassische Massage hat ein sehr breites Anwendungsspektrum und wird z.B. angewendet zur Lösung von Muskelverspannungen, Muskelverklebungen, Narbenbehandlung, Behandlung von Neuralgien und zur Nachbehandlung von ausgeheilten Verletzungen.

Sie darf nicht angewendet werden bei Entzündungen, bei fiebrigen Infektionen, Hautkrankheiten und Gefäßkrankheiten.

Unter anderem wird durch die Massage die Durchblutung gefördert, der Stoffwechsel angeregt, Verspannungen gelöst und damit Schmerzen gelindert.

Die Massage bestimmter Körperregionen kann durch die reflektorische Wirkung auch Einfluss auf innere Organe nehmen und so zur Linderung von Krankheitssymptomen an inneren Organen beitragen. Sie hat auch einen großen Einfluss auf die psychische Entspannung.

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Kiefergelenkstherapie (CMD)

Kiefergelenkstherapie / Cranio-mandibuläre Therapie

“Cranium” ist der lateinische Begriff für “Schädel”, “Mandibula” für “Unterkiefer”. Diese Strukturen haben ihre Verbindung im Kiefergelenk. Cranio-mandibuläre Therapie ist demnach die Therapie des Kiefergelenkes bzw. des Kauorgans.

Fehlfunktionen der Kiefergelenke äußern sich häufig in Knackgeräuschen, Bewegungseinschränkungen und Schmerzen im Bereich der Kiefergelenke.

Befund & Therapie

Durch einen differenzierten Befund wird diejenige Struktur im Kiefergelenk bestimmt, die die Beschwerden hervorruft (z.B. das Zusammenspiel der Zähne, die Kiefergelenksbandscheibe, Gelenkkapsel, Gelenkfläche, Bänder, Muskulatur), und gezielt durch speziell ausgebildetet Physiotherapeuten behandelt.

Diese Funktionsstörung wird Cranio-mandibuläre Dysfunktion (CMD) genannt.  Aber nicht alleine im Kiefergelenk können sich Fehlfunktionen auswirken. Besonders die obere Halswirbelsäule und das cranio-sacrale System (Schädel, Wirbelsäule bis Becken) stehen in enger funktioneller Beziehung zum Kiefergelenk.

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Atemtherapie

Unsere Atmung wird unbewusst gesteuert und durch alles, was uns widerfährt, beeinflusst – sei es körperliche oder gefühlsmäßige Belastung oder Erkrankungen der Atemwege oder der Lunge. Es gibt zwei Möglichkeiten der therapeutischen Einwirkung. Die Arbeit mit Atemtechniken zur Verbesserung der Aus- und Einatmung oder die Arbeit, bei der die Beobachtung der Atembewegungen das Mittel zur Verbesserung der Körperwahrnehmung und Entspannung ist.

Unsere Physiotherapeuten beherrschen diese Techniken, deren Wirkungsweise mit Messungen untersucht und bewiesen ist.

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Entspannungstherapie

Entspannungsverfahren gehören zu den Basistherapieverfahren bei den verschiedensten körperlichen, psychischen und psychosomatischen Beschwerden. Sie dienen darüber hinaus allgemein zum Stressabbau und somit zur Gesunderhaltung.
Lesen Sie in unserem MediFit Blog mehr zum Thema: “Entspannungstherapie

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MTT/KGG

Bei der Krankengymnastik am Gerät (KGG) bzw. der Medizinischen Trainingstherapie (MTT) werden die Voraussetzungen – unter Berücksichtigung der Wundheilungsphasen – für den Wiedereinstieg in den Alltag geschaffen. Ziel dieser Therapieform ist die Wiederherstellung bzw. Steigerung der Muskelkraft und Beweglichkeit. So werden Gelenksfunktion und die Koordination verbessert. Das Training geschieht unter sporttherapeutischer Aufsicht, damit Überlastungen vermieden werden. Eine individuelle Übungsauswahl geschieht bei dem ersten Trainingstermin.

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Elektrotherapie

Elektrotherapie wird genutzt zur Schmerzlinderung, zur Entstauung sowie zur Muskelstimulation bei Schwächen und Lähmungen.

Sie wird in der Regel als ergänzendes Heilmittel in Kombination mit Krankengymnastik, Manuelle Therapie oder Massage verordnet.

Wie funktioniert Elektrotherapie?

Zur Schmerzlinderung werden niederfrequente Stromformen eingesetzt.

Hauptsächlicher Anwendungsbereich sind alle akuten und chronischen Schmerzzustände bei chronisch degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates und chronischen Entzündungsprozessen.

Zur Muskelstimulation z.B. nach Nervendurchtrennung wird die funktionelle Elektrostimulation genutzt.

Dabei werden fehlende Nervenimpulse, die den Muskel zur Anspannung bringen, durch den elektrischen Impuls des Gerätes ersetzt.

Dadurch kann die Muskeleinheit oft erhalten werden und es kommt nicht zum bindegewebigen Umbau.

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Kälte- & Wärmetherapie

Wärmetherapie

Wärmebehandlungen werden meist vor oder im Anschluss einer Massage, Manuellen Therapie oder Krankengymnastik durchgeführt um die Wirkung der Behandlung zu unterstützen.

  • Fango: Behandlung mit auf ca. 50°C erwärmten, mineralhaltigem Heilschlamm vulkanischem Ursprunges. Besonders geeignet zur Behandlung von rheumatischen Beschwerden und Verspannungen. Fango hat eine schmerzstillende, durchblutungsfördernde und stoffwechselanregende Wirkung.
  • Rotlicht: Bestrahlung des Körpers mit Infrarotstrahlern (Wärmestrahlung). Wird angewendet bei Muskelverspannungen, Ischiasbeschwerden und ähnlichen Beschwerden.

Kältetherapie

Kälte ist eine unterstützende und vorbereitende Maßnahme für die krankengymnastische Behandlung. Dabei kommen kalte Lehmpackungen zur Anwendung.

Genutzt werden diese Maßnahmen zur Schmerz- und Stauminderung bei akut entzündlichen Gelenken oder bei frischen Verletzungen (zur Entzündungshemmung
oder zur Tonuserhöhung der Muskulatur bei schlaffen Lähmungen).

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Extension

Die Extension (Traktion) ist eine Behandlung mit vorsichtig dosierter Zugkraft auf Gelenke der Extremitäten und der Wirbelsäule. Es wird eine Entlastung bzw. eine Druckminderung auf Gelenk oder Nervenwurzel erzielt.

Durchgeführt wird die Extension als ergänzendes Heilmittel.

Die Extension wird entweder über das Hilfsmittel Schlingentisch, wobei über exakt eingestellte Schlingen, Zugkräfte übertragen werden, durchgeführt oder mittels manueller Extension.

Im Rahmen der Manuellen Therapie werden Extensionen mit manuellem Zug auf entsprechende Körperabschnitte ausgeübt. Hierbei kann der Therapeut genau spüren, wie sich Gewebswiderstände aufbauen.

Genutzt wird die Extensionsbehandlung u. a. bei:

  • Akuten Wirbelsäulensyndromen
  • Bandscheibenvorfällen
  • Aktivierten Gelenkarthrosen
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Medical Taping

Das elastische Klebeband sorgt dafür, dass die Haut angehoben wird. Dies ergibt eine sofortige Druckverminderung auf das Gewebe, wodurch die Funktion des Blutkreislaufes und des Lymphabflusses sofort verbessert wird.

Wir sehen das Medical Taping daher als eine sehr gute Ergänzung der physiotherapeutischen Behandlung.

Neben der Schmerzlinderung, Verbesserung des Lymphabflusses und des Blutkreislaufes unterstützt das Tape auch die Gelenkfunktion. Des Weiteren kommt es zur Beeinflussung der Muskelfunktion. Je nach Anlage des Tapes kann ein Muskel entspannt (z.B. Kopfschmerzsymptomatik) oder aktiviert werden.

Tape während eines physiotherapeutischen Behandlungstermins: 1 Tapeanlage € 8,50 / Tape ohne Behandlung (20 Minuten: Das Problem wird analysiert und das Tape angelegt): 1 Tapeanlage € 34,00.

Wir weisen darauf hin, dass Sie die Kosten nicht bei Ihrer Krankenkasse einreichen können.

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Ultraschall

Ultraschall ist eine Anwendung, die im weitesten Sinn auch zur Elektrotherapie zählt. Hierbei wird Strom in hochfrequente Schallwellen umgewandelt.

Die vom Gewebe absorbierten Schallwellen werden in Wärme umgewandelt, wobei verschiedene Gewebearten ein unterschiedliches Aufnahmeverhalten zeigen. Ultraschall dringt bis in tiefste Gewebeschichten (bis zu 8 cm) ein.

Als Wirkung ist eine verstärkte Durchblutung und verbesserter Zellstoffwechsel bekannt.

Auch wird die Schmerzschwelle angehoben. Somit können Verletzungen in Muskel- und Sehnengewebe schneller heilen.

Einsetzbar ist der Ultraschall bei Narbenbehandlung, Gelenksarthrosen, zur Entstauung bei akuten Verletzungen, Muskelverspannungen, Triggerpunktbehandlung, Sehnenansatzreizungen, wie z. B. Achillodynie, Tennisellenbogen und im Bereich der Wirbelsäule.

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Tipps für Privatversicherte

Sehr geehrte Privatversicherte,

leider kommt es in letzter Zeit immer wieder vor, dass private Krankenversicherungen Ihren Kunden einen Teil der von uns rechtmäßig erhobenen Honorare für Heil- und Hilfsmittel vorenthalten wollen und Teile der Rechnung nicht übernehmen oder kürzen. In den allermeisten Fällen erfolgt dies zu Unrecht, wie diverse Gerichtsurteile in den letzten Jahren bestätigt haben.

  • Honorarvereinbarung

    Bitte reichen Sie in jedem Fall unsere von Ihnen unterzeichnete Honorarvereinbarung mit der Abschlussrechnung bei Ihrer PKV ein.

  • Individuelle Versicherungsvereinbarungen / -tarife

    Bitte prüfen Sie in Ihren Versicherungsbedingungen ab, welchen Prozentsatz bzw. bis zu welcher Maximalsumme Ihre PKV die Kosten für Heil- und Hilfsmittel übernimmt. Sollte dieser bei 100% liegen und ist kein Maximalbetrag bzw. ein Selbstbehalt vereinbart, so muss Ihre PKV Ihre Rechnung in kompletter Höhe übernehmen, es sei denn, Sie haben einen Tarif vereinbart, der eine Beschränkung vorsieht.

  • Beihilfefähige Höchstsätze

    Laut Gerichtsurteil vom Landgericht Köln vom 14.10.2009 (AZ: 23 O 424/08) darf eine PKV die Honorarrechnung nicht auf die beihilfefähigen Höchstsätze kürzen, da diese Sätze keinen Anhaltspunkt für die übliche Vergütung physiotherapeutischer Behandlungen darstellen.

  • Ortsübliche, angemessene Preise

    Es gibt für Heilmittel / physiotherapeutische Behandlungen KEINE amtliche Gebührenordnung wie für ärztliche Leistungen, auch wenn Ihnen Ihre PKV das vormachen möchte oder eine eigene „offizielle“ Liste entwickelt hat. Daher können Physiotherapeuten prinzipiell die Preise für Ihre Leistungen selbst festlegen (Quelle: Verband der privaten Krankenversicherer).

  • Medizinisch notwendige Leistungen

    Die bestehende Rechtslage sagt eindeutig aus, dass medizinisch notwendige Leistungen (dies ist eine rein medizinische Entscheidung durch Ihren Arzt) voll erstattet werden müssen. Der BGH hat ausdrücklich festgestellt, dass hier keine Kostenreduzierungen möglich sind (IV ZR 278/03), v.a. dann wenn eine Honorarvereinbarung vorliegt.

  • Sind wir zu teuer?

    NEIN! Wir liegen mit unseren Preisen absolut im Rahmen dessen, was üblich ist, selbst wenn Ihnen Ihre PKV (aus reinem Eigeninteresse) beteuert, dass unsere Leistungen zu teuer sind. Bei uns erhalten Sie eine individuelle Betreuung von top-qualifizierten Therapeuten mit diversen Fortbildungen. Zudem liegen unsere Behandlungszeiten deutlich über denen gesetzlich versicherter Patienten. Unsere langjährige Erfahrung, Reputation und Erfolge zeigen ganz klar, dass Sie und Ihre Gesundheit bei uns in besten Händen sind. Auch Ihre PKV sollte dies respektieren. Im Übrigen darf Ihnen Ihre PKV keine andere Praxis nahe legen oder empfehlen, zu einer “billigeren“ Praxis zu gehen, denn die PKV darf ihre Leistungspflicht nicht auf die kostengünstiste Behandlungsmethode beschränken (siehe auch BGH Urteil). Sie haben die freie Praxis- sprich Therapeutenwahl!

  • Was tun, wenn meine PKV meine Kosten nicht komplett übernimmt?

    Treten Sie mit Ihrem Sachbearbeiter in Kontakt, beschweren Sie sich, gerne auch mit einem unserer Musterbriefe. In nahezu allen Fällen werden Sie die komplette Kostenerstattung erhalten, v.a., wenn Sie sich auf die entsprechenden Gerichtsurteile beziehen.

  • Weitere Informationen, sowie Musterbriefe und interessante Links finden Sie hier:

Fragen? Kontaktieren Sie uns




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